Gerd W. Ehrlich, ehemaliger Schüler des Lycée Français, wurde 1922 in Berlin als Sohn einer jüdischen Familie geboren. Er erlebte den Novemberpogrom von 1938, wurde zu Zwangsarbeit verpflichtet, und seine Familie wurde 1942 deportiert. Nach seiner Flucht in die Schweiz im Jahr 1943 verfasste er 1945 einen Bericht über sein Leben unter dem Nationalsozialismus in Berlin.
Gestern nahmen wir an einer literarischen und gedenkenden Präsentation des Zeitzeugnisses „Mein Leben in Nazi-Deutschland“ von Gerd W. Ehrlich teil, die Lesungen, historische Einblicke und einen Austausch mit Fachleuten verband.
Ein Abend, organisiert von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas mit Unterstützung der Senatskanzlei Berlin und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.

