Französisches Gymnasium - Lycée Français de Berlin

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Schulprogramm

Vorwort

Das Französische Gymnasium in Berlin ist eine einzigartige schulische Institution. 1689 für hugenottische Einwanderer aus Frankreich gegründet, verkörpert die Schule eine über dreihundertjährige ununterbrochene Geschichte französischsprachigen Unterrichts in der Tradition des klassischen Humanismus.

1953 wurden das alte Französische Gymnasium und das Collège der französischen Besatzungsmacht zu einer Schule zusammengeschlossen. Damit wurde das Lycée Français de Berlin die erste Einrichtung der Nachkriegszeit, in der die deutsch-französische Zusammenarbeit auf schulischem und pädagogischem Gebiet erprobt und entwickelt wurde.

Die Strukturen, die damals geschaffen wurden, haben sich im Ganzen bewährt, sind aber auch über fünfzig Jahre weitgehend unverändert geblieben. Neue Formen der schulischen Kooperation haben sich nach dem Elysée-Vertrag von 1963 unabhängig vom Modell des Französischen Gymnasiums herausgebildet.

Das folgende Schulprogramm präsentiert das Planungskonzept zu einer eigenständigen Schulentwicklung, die der Originalität des Französischen Gymnasiums und dem Leitbild einer "guten gesunden Schule" Rechnung trägt. Dies geschieht unter anderem im Rahmen des von der Bertelsmann-Stiftung unterstützten Projekts Anschub.de.

Die rechtlichen Grundlagen der Schulprogrammentwicklung am Französischen Gymnasium sind erstens das Schulgesetz für das Land Berlin vom 26.01.2004, II, 1, §8 und 9 sowie die Ausführungsvorschriften zur Erstellung der Schulprogramme und zur internen Evaluation (AV Schulprogramm) vom 21.09.2004, zweitens die Lois d’orientation sur l’éducation (Loi n˚ 89-486) vom 10.07.1989, III, article 18 und die Circulaire, Projet d’Etablissement, vom 30.07.1982.

Das Schulprogramm wurde von der Schulkonferenz am 28.08.2006 mit elf Ja-Stimmen und einer Enthaltung verabschiedet.

Hier finden Sie das Schulprogramm als pdf-Datei zum Herunterladen. >>>

Fortschreibung des Schulprogramms 2009-2012 augenblicklich nur in der französischen Fassung. >>>

Bitte beachten Sie, dass das Schulprogramm im Schuljahr 2005/2006 als Grundlage unserer Qualitätsentwicklung erarbeitet wurde, so dass inzwischen natürlich die geplanten Projekte umgesetzt und weiterentwickelt wurden.

Einige Beispiele:

Bereich Unterrichtsentwicklung:

•Mit dem Sprachenportfolio wird in den Klassen 5 - 8 in den (modernen) fremdsprachlichen Fächern gearbeitet: die Schülerinnen und Schüler reflektieren und dokumentieren ihre Lernfortschritte und sammeln die (besten) Ergebnisse ihrer selbstständig verfassten Texte oder kreativ gestaltete Arbeiten in der Fremdsprache in der Sektion "Dossier".

•Die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen werden gezielt und fächerübergreifend mit den Grundlagen der digitalen Informations- und Kommunikationstechnologie vertraut gemacht.

Bereich Erziehung:

•Alle Schülerinnen und Schüler der 5. bis 10. Klasse haben ein carnet de l’élève, das die Autonomie der Schülerinnen und Schüler fördert und gleichzeitig die Kommunikation zwischen der Schule und den Erziehungsberechtigten systematisiert und verbessert.

Bereich Gesundheit:

•Es gibt eine neue Kantine mit einem gesunden und preiswerten Essensangebot, das unter anderem täglich zwei warme Mahlzeiten zur Auswahl umfasst. Eine datengestützte Auswertung unter den Schülerinnen und Schülern ergab, dass das neue Kantinenangebot als abwechslungsreich und schmackhaft beurteilt wurde.

•Kurse zur Entspannung, Stressbewältigung und Arbeitsorganisation wurden mit Hilfe außerschulischer Partner durchgeführt und sollen weiterhin angeboten werden.

Berich IT-Ausstattung:

•Da wir inzwischen eEducation-Masterplan-Schule geworden sind, hat sich unsere IT-Ausstattung stark verbessert. Die genaue Beschreibung finden Sie im Bereich IT unserer Homepage. >>>


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